Heart HealthPressemitteilung

Neuer Herzrisiko-Rechner sagt Kalkablagerungen und künftige Herzinfarkte präzise voraus

PREVENT-Tool kombiniert mit Calcium-Scoring verbessert Herzinfarkt-Vorhersage in einer Studie mit 7.000 Personen und ermöglicht bessere Entscheidungen in der Präventivversorgung.

Sonntag, 29. März 2026 6 Aufrufe
Veröffentlicht in ScienceDaily Heart
Article visualization: New Heart Risk Calculator Accurately Predicts Calcium Buildup and Future Heart Attacks

Zusammenfassung

Ein neues Herzerkrankungsrisiko-Berechnungstool namens PREVENT identifizierte in einer Studie mit knapp 7.000 Erwachsenen zuverlässig Personen mit Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen und sagte das künftige Herzinfarktrisiko vorher. Das Tool berücksichtigt Faktoren wie Alter, Blutdruck, Cholesterin, Diabetes und Nierenfunktion, um das kardiovaskuläre 10-Jahres-Risiko abzuschätzen. Als die Forscher die PREVENT-Scores mit Koronarkalkwerten aus CT-Aufnahmen kombinierten, konnten sie noch genauer vorhersagen, wer im Beobachtungszeitraum tatsächlich einen Herzinfarkt erleiden würde. Diese verbesserte Vorhersage hilft Ärzten zu entscheiden, welche Patienten aggressive Präventionsmaßnahmen wie cholesterinsenkende Medikamente benötigen – und könnte so Herzinfarkte verhindern, bevor sie auftreten.

Detaillierte Zusammenfassung

Der im Jahr 2023 von der American Heart Association veröffentlichte PREVENT-Risikorechner hat sich in einer umfassenden Studie mit knapp 7.000 Erwachsenen aus New York City als wirksam erwiesen, um sowohl bestehende Herzerkrankungen als auch das künftige Herzinfarktrisiko zu identifizieren. Diese Validierung ist von entscheidender Bedeutung, da eine verbesserte Risikovorhersage Ärzten ermöglicht, gezielt präventive Maßnahmen für diejenigen bereitzustellen, die sie am dringendsten benötigen.

Die Forschenden stellten fest, dass PREVENT-Werte direkt mit den Koronararterienkalzium-Werten (CAC) aus CT-Aufnahmen korrelierten. Teilnehmer mit hohen PREVENT-Werten wiesen mehr Kalkablagerungen in ihren Arterien auf, während jene mit niedrigen Werten nur minimale Kalkablagerungen zeigten. Das Tool stufte 43,6 % der Teilnehmer als geringes Risiko, 15,8 % als leicht erhöhtes Risiko, 34,4 % als moderates Risiko und 6,2 % als hohes Herzinfarktrisiko ein.

Als Wissenschaftler die PREVENT-Berechnungen mit dem Kalzium-Scoring kombinierten, verbesserte sich die Vorhersagegenauigkeit erheblich. Die durch diese Kombination identifizierte Hochrisikogruppe stimmte mit den Teilnehmern überein, die im Beobachtungszeitraum tatsächlich einen Herzinfarkt erlitten. Diese verbesserte Vorhersagefähigkeit hilft Ärzten festzustellen, welche Patienten am meisten von cholesterinsenkenden Medikamenten und anderen präventiven Maßnahmen profitieren würden.

PREVENT berücksichtigt mehrere Faktoren, darunter Alter, Blutdruck, Cholesterinwerte, Body-Mass-Index, Diabetesstatus, Rauchgewohnheiten, Nierenfunktion sowie soziale Determinanten der Gesundheit. Dieser umfassende Ansatz liefert ein vollständigeres Bild des kardiovaskulären Risikos als frühere Rechner und kann durch frühzeitigere Identifizierung und Behandlung von Hochrisikopersonen potenziell Herzinfarkten vorbeugen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • PREVENT scores directly matched calcium buildup levels in heart arteries across 7,000 participants
  • Combining PREVENT with calcium scoring accurately identified who would have future heart attacks
  • Low PREVENT risk correlated with calcium scores ≤1, indicating minimal heart disease
  • High PREVENT scores matched calcium scores >100, indicating significant cardiovascular risk
  • Tool helps doctors decide which patients need cholesterol-lowering medications for prevention

Methodik

Dies ist eine Forschungszusammenfassung, die über eine begutachtete Studie berichtet, die im Journal of the American Heart Association veröffentlicht wurde. Die Forschung analysierte elektronische Patientenakten von NYU Langone Health und liefert glaubwürdige Belege aus einer großen Patientenpopulation über einen Zeitraum von 14 Jahren.

Studienlimitierungen

Die Studie wurde in einem einzigen medizinischen Zentrum in New York City durchgeführt, was die Übertragbarkeit auf andere Bevölkerungsgruppen einschränken kann. Der Artikel erscheint unvollständig und lässt möglicherweise wichtige Details zur Nachbeobachtungsdauer und zu spezifischen Ergebnismessungen vermissen.

Hat dir diese Zusammenfassung gefallen?

Erhalte die neueste Longevity-Forschung jede Woche in deinen Posteingang.

E-Mail-Adresse zum Abonnieren eingeben: