Longevity & AgingPressemitteilung

US-Zigarettenrauchrate fällt 2025 auf historisches Tief von 9 %

Nur noch 1 von 11 US-amerikanischen Erwachsenen raucht Zigaretten – ein historischer Tiefstand – doch die Nutzung von E-Zigaretten steigt, und Programme der öffentlichen Gesundheitsversorgung sehen sich mit Kürzungen konfrontiert.

Dienstag, 2. Juni 2026 2 Aufrufe
Veröffentlicht in MedPage Today
Article visualization: U.S. Cigarette Smoking Rate Falls to Historic Low of 9% in 2025

Zusammenfassung

Der Zigarettenkonsum unter US-amerikanischen Erwachsenen ist im Jahr 2025 auf lediglich 9 % gesunken – der niedrigste je verzeichnete Wert. Das geht aus neuen CDC-Umfragedaten hervor, die auf über 24.200 Befragten basieren. In den 1960er Jahren rauchten noch 42 % der Erwachsenen. Jahrzehnte voller Steuererhöhungen, Verbote und öffentlicher Aufklärungskampagnen haben diesen Rückgang bewirkt. Dies ist zwar ein bedeutender Erfolg für die öffentliche Gesundheit – er senkt das Risiko für Lungenkrebs, Herzerkrankungen und Schlaganfall –, doch der E-Zigaretten-Konsum nimmt stetig zu und liegt mittlerweile bei etwa 7 % der Erwachsenen. Befürworter warnen, dass die jüngsten bundesstaatlichen Kürzungen beim Präventionsbüro der CDC sowie bei deren Vorzeige-Werbekampagne die mühsam errungenen Fortschritte zunichtemachen könnten. Für gesundheitsbewusste Erwachsene spiegelt der Trend ein sinkendes Krankheitsrisiko auf Bevölkerungsebene wider – wenngleich der Wandel hin zum Vapen neue Ungewissheiten mit sich bringt.

Detaillierte Zusammenfassung

Zigarettenrauchen zählt nach wie vor zu den am besten belegten Bedrohungen für die Langlebigkeit und ist mit Lungenkrebs, Herzerkrankungen, Schlaganfall und beschleunigtem Altern verbunden. Neue CDC-Daten zeigen, dass die Rauchquote unter US-amerikanischen Erwachsenen im Jahr 2025 auf einen Rekordtiefstand von 9 % gesunken ist – ein Meilenstein für die präventive Gesundheitsversorgung mit unmittelbaren Auswirkungen auf die bevölkerungsweite gesunde Lebensspanne und Krankheitslast.

Die vorläufigen Ergebnisse stammen aus einer national repräsentativen Umfrage unter mehr als 24.200 Erwachsenen. Mitte der 1960er-Jahre rauchten 42 % der US-amerikanischen Erwachsenen. Dieser Wert ist durch Zigarettensteuern, Preiserhöhungen, Rauchverbote in Innenräumen, öffentliche Aufklärungskampagnen und einen gesellschaftlichen Wertewandel stetig gesunken. Im Jahr 2024 fiel die Quote erstmals unter 10 %, und die Daten für 2025 bestätigen den anhaltenden Trend mit einem Wert von 9 %.

Der Konsum elektronischer Zigaretten ist unter Erwachsenen hingegen schrittweise gestiegen und liegt nun bei etwa 7 %. Im Jahr 2025 blieb er in etwa stabil, doch die langfristige Entwicklung verdient Aufmerksamkeit. Die gesundheitlichen Auswirkungen des chronischen Dampfens – insbesondere auf die Lungenfunktion, die kardiovaskuläre Gesundheit und ein mögliches Krebsrisiko – werden noch erforscht und sind bislang nicht vollständig verstanden.

Befürworter des öffentlichen Gesundheitswesens begrüßen den Rückgang des Rauchens, schlagen jedoch wegen jüngster bundespolitischer Änderungen Alarm. Die Trump-Administration hat das Office on Smoking and Health der CDC aufgelöst und die Kampagne „Tips From Former Smokers" beendet, die Schätzungen zufolge mehr als einer Million Amerikanern beim Aufhören geholfen und 7,3 Milliarden US-Dollar an Gesundheitskosten eingespart hat. Experten warnen, dass diese Einschnitte jahrzehntelange Fortschritte verlangsamen oder umkehren könnten.

Für Menschen, die auf Langlebigkeit achten, ist die praktische Botschaft eindeutig: Der Verzicht auf verbrennungsbasierte Tabakprodukte gehört zu den wirkungsvollsten verfügbaren Lebensstilentscheidungen. Der Aufstieg der E-Zigarette als Ersatz verdient kritische Betrachtung – der vollständige Nikotinverzicht, anstatt lediglich die Konsumform zu wechseln, bleibt der Goldstandard zur Senkung des rauchbedingten Krankheitsrisikos.

Wichtigste Erkenntnisse

  • U.S. adult cigarette smoking hit a record low of 9% in 2025, down from 42% in the 1960s.
  • E-cigarette use among adults has stabilized at roughly 7% but has been trending upward in recent years.
  • CDC's Office on Smoking and Health and its anti-smoking ad campaign were eliminated under recent federal budget cuts.
  • The 'Tips From Former Smokers' campaign alone helped over 1 million Americans quit and saved $7.3 billion in healthcare costs.
  • Smoking is the leading cause of preventable death, linked to lung cancer, heart disease, and stroke.

Methodik

Dies ist ein Nachrichtenbericht der Associated Press, der vorläufige CDC-Umfragedaten zusammenfasst, die 2025 von über 24.200 US-amerikanischen Erwachsenen erhoben wurden. Die CDC ist eine glaubwürdige Bundesgesundheitsbehörde, und die Umfrage verwendet standardisierte Definitionen für aktives Rauchen. Da es sich um vorläufige Ergebnisse handelt, sind eine vollständige begutachtete Veröffentlichung und Methodik-Details noch nicht verfügbar.

Studienlimitierungen

Die Daten sind vorläufig und wurden noch nicht in einem Fachjournal mit Peer-Review veröffentlicht, sodass die vollständige Methodik nicht unabhängig überprüft werden kann. Der Artikel geht nicht auf die gesundheitlichen Folgen von E-Zigaretten ein und vergleicht weder Nikotinabstinenz noch einen Wechsel zu alternativen Produkten. Die Langzeitauswirkungen des Dampfens als Zigarettenersatz erfordern weitere Längsschnittforschung.

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