Heart HealthAHA schlägt Alarm bei Herzinsuffizienz während der Schwangerschaft und nach der Geburt
Herzinsuffizienz während der Schwangerschaft und im Wochenbett wird zu selten diagnostiziert und ist wissenschaftlich unzureichend erforscht – zu diesem Schluss kommt ein neues wissenschaftliches Statement der American Heart Association, das in Circulation veröffentlicht wurde. Symptome wie Kurzatmigkeit, Erschöpfung und Beinschwellungen werden leicht mit normalen Schwangerschaftsveränderungen verwechselt, was zu gefährlichen Verzögerungen bei der Diagnose führt. Das Statement befasst sich mit Herzinsuffizienz mit reduzierter oder leicht reduzierter Ejektionsfraktion im Zusammenhang mit verschiedenen Kardiomyopathien, skizziert aktuelle Behandlungsstandards und fordert einheitliche Krankheitsdefinitionen, bessere Screening-Instrumente sowie eine stärkere Einbeziehung schwangerer Frauen und Frauen im Wochenbett in klinische Studien. Die Verbesserung der gesundheitlichen Chancengleichheit für Mütter wird ebenfalls als entscheidende Priorität benannt, um vermeidbare negative Outcomes zu reduzieren.