Metabolic HealthKalorienrestriktion senkt schädliche Ceramide und verbessert die Insulinsensitivität
Eine strenge zweijährige randomisierte kontrollierte Studie ergab, dass eine Kalorienreduzierung um etwa 25 % die Blutzuckerkontrolle bei nicht adipösen, gesunden Erwachsenen über einen spezifischen molekularen Signalweg verbesserte. Die Kalorienrestriktion erhöhte den Spiegel von hochmolekularem Adiponektin – einem Hormon, das die Insulinsensitivität der Zellen steigert – und senkte gleichzeitig die zirkulierenden Ceramide, eine Klasse von Fettmolekülen, die mit Insulinresistenz in Verbindung gebracht werden. Die Ceramid-Reduktionen schienen die Verbesserungen bei der Insulinsekretion, der Insulinsensitivität und der IGF-1-Signalgebung teilweise zu erklären. Bemerkenswert ist, dass die Vorteile nach 12 Monaten am stärksten ausgeprägt waren und nach 24 Monaten etwas nachließen, was darauf hindeutet, dass sich der Körper im Laufe der Zeit teilweise anpasst. Diese Forschung identifiziert die Adiponektin-Ceramid-Achse als einen potenziell gezielt beeinflussbaren Mechanismus zur Verbesserung der Stoffwechselgesundheit, selbst bei Menschen, die kein Übergewicht haben.