Brain HealthHäufiges Pestizid Chlorpyrifos mit 2,5-fach erhöhtem Parkinson-Risiko in Verbindung gebracht
Wissenschaftler der UCLA haben langfristige Exposition gegenüber dem Pestizid Chlorpyrifos mit einem mehr als 2,5-fachen Anstieg des Parkinson-Risikos in Verbindung gebracht. Die Studie analysierte über 1.600 Teilnehmer und nutzte kalifornische Pestizidaufzeichnungen zur Schätzung der Wohnortexposition. Laborexperimente zeigten, dass Chlorpyrifos dopaminproduzierende Neuronen schädigt und die Fähigkeit des Gehirns beeinträchtigt, toxische Proteinablagerungen abzubauen – ein charakteristisches Merkmal von Parkinson. Obwohl der Einsatz im Wohnbereich bereits 2001 verboten und landwirtschaftliche Beschränkungen 2021 eingeführt wurden, ist die Chemikalie weltweit weiterhin im Einsatz und verbleibt dauerhaft in der Umgebung behandelter Felder. Für gesundheitsbewusste Erwachsene, insbesondere jene in landwirtschaftlichen Regionen, unterstreicht diese Forschung die Exposition gegenüber Umwelt-Neurotoxinen als einen bedeutsamen und beeinflussbaren Risikofaktor für eine verheerende neurodegenerative Erkrankung.