Longevity & AgingFastenimitierende Diät schützt Nieren vor Schäden durch Hemmung der Rekrutierung entzündlicher Monozyten
Forscher an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai testeten Fastenimitationsdiät-Zyklen (fasting-mimicking diet, FMD) bei Mäusen mit durch Aristolochiasäure oder Folsäure induzierter Nierenschädigung. FMD senkte Serumkreatinin, BUN, tubuläre Nekrose-Scores und den Nierenschädigungsmarker KIM-1 im Vergleich zu ad libitum gefütterten Kontrollgruppen signifikant. Sie reduzierte infiltrierende inflammatorische Monozyten und pro-inflammatorische Zytokine (IL-1β, IL-6, TNF-α), unterdrückte gleichzeitig pro-fibrotische Gene und steigerte die reparative EGF-Expression. Die Blockierung von CCR2 – dem Rezeptor für das Monozyten-rekrutierende Chemokin CCL2 – hob die protektiven Effekte der FMD auf und identifizierte die CCL2/CCR2-Achse als zentralen Vermittlungsweg. Einfache Kalorienrestriktion erzielte ähnliche Vorteile, und eine FMD, die noch auf dem Höhepunkt des akuten Nierenversagens (AKI) eingeleitet wurde, beschleunigte die Regeneration – was auf ein breites translatorisches Potenzial diätetischer Interventionen bei Nierenerkrankungen hindeutet.