Longevity & Aging1,5 Stunden weniger Schlaf pro Nacht verursachen messbare Gewichtszunahme bei gefährdeten Erwachsenen
Eine um lediglich 1,5 Stunden verkürzte Schlafdauer pro Nacht über sechs Wochen führte bei Erwachsenen mit bereits erhöhtem kardiometabolischem Risiko zu einer messbaren Gewichtszunahme – dies zeigt eine gepoolte Analyse zweier randomisierter Studien, die in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht wurde. Teilnehmer, die ihre nächtliche Schlafdauer von mindestens 7 Stunden reduzierten, nahmen etwa 0,5 kg zu, verzeichneten eine Zunahme des Taillenumfangs um einen halben Zentimeter und verbrachten täglich rund 17 Minuten mehr in einer sitzenden Position im Vergleich zu jenen, die normal schliefen. Forscher der Columbia University stellen fest, dass diese Gewichtszunahmerate dem typischen jährlichen Gewichtstrend im frühen und mittleren Erwachsenenalter entspricht, was darauf hindeutet, dass chronischer leichter Schlafmangel das Risiko für Adipositas und Herzerkrankungen langfristig erheblich steigern könnte. Die Ergebnisse untermauern, dass die Schlafdauer als vorrangiges Gesundheitsthema behandelt werden sollte.