Longevity & AgingMikroplastik-Forschung könnte grundlegend fehlerhaft sein – was wir tatsächlich wissen
Die Mikroplastik-Forschung wurde durch einen gravierenden methodischen Fehler erschüttert: Laborhandschuhe, die während der Experimente getragen werden, können Proben kontaminieren und dazu führen, dass Wissenschaftler die tatsächlich vom Menschen aufgenommene Plastikmenge massiv überschätzen. Die Erkenntnisse eines Doktoranden stellten wegweisende Studien infrage – darunter auch die viral gegangene Behauptung, der Mensch nehme wöchentlich die Menge einer Kreditkarte an Plastik auf. Zwar bestehen tatsächliche gesundheitliche Risiken durch Kunststoffe – etwa durch Phthalate, BPA und PFAS –, doch die tatsächlichen Mengen an Mikroplastik, die sich im menschlichen Gewebe ansammeln, könnten weit geringer sein als bislang berichtet. Dr. Brad Stanfield erläutert die Kontroverse und erklärt, wie Messtechniken wie die Raman-Spektroskopie und Pyr-GC/MS funktionieren, warum auch die Studie über Mikroplastik im Gehirn einer kritischen Prüfung standhalten muss, und welche wirklich evidenzbasierten Maßnahmen gesundheitsbewusste Personen ergreifen können, um ihre Exposition gegenüber schädlichen kunststoffassoziierten Chemikalien zu reduzieren.