Cancer ResearchNeue Verbindungen zwingen Bauchspeicheldrüsenkrebszellen zur Selbstzerstörung, indem sie deren eigene Signale überlasten
Forscher der Florida A&M University testeten experimentelle Verbindungen namens PCAIs an Bauchspeicheldrüsenkrebszellen mit KRAS-Mutationen – dem häufigsten und am schwierigsten zu behandelnden Treiber dieser tödlichen Krebserkrankung. Anstatt Krebssignalwege zu unterdrücken, bewirkten diese Verbindungen das Gegenteil: Sie trieben wichtige Wachstumswege in eine Überlastung, bis die Zellen überwältigt wurden und sich selbst zerstörten. Eine führende Verbindung, NSL-YHJ-2-27, blockierte bei sehr niedrigen Konzentrationen mehr als 90 % der Krebszellbewegung. Die Zellen zeigten außerdem Anzeichen von programmiertem Zelltod, darunter erhöhte reaktive Sauerstoffspezies und aktivierte Todesproteine. Diese Erkenntnisse deuten auf eine neuartige Strategie zur Bekämpfung von Krebsarten hin, die herkömmlichen Therapien widerstanden haben.