Heart HealthTIE2-Rezeptorschaltkreis treibt Wachstum venöser Malformationen über PI3K-Mutationen hinaus an
Venöse Malformationen (VMs) sind schmerzhafte, entstellende Gefäßläsionen, die durch Mutationen in *PIK3CA* oder *TIE2* verursacht werden. Aktuelle Behandlungen wie Rapamycin lindern die Symptome, beseitigen jedoch bestehende Läsionen selten vollständig. Diese Studie erklärt, warum: Eine übersteigerte PI3K-Aktivität inaktiviert den Transkriptionsfaktor *FOXO1*, der normalerweise die Expression von *ANGPT2* antreibt – einem endogenen TIE2-Antagonisten, der die Rezeptoraktivierung bremst. Da *ANGPT2* reduziert und *ANGPT1* durch abnormal rekrutierte glatte Muskelzellen erhöht ist, bleibt TIE2 dauerhaft aktiviert und treibt die weitere Gefäßfehlbildung voran. Die Blockade von TIE2 oder seinen Liganden – anstatt lediglich mTOR zu hemmen – unterdrückte das VM-Wachstum in Mausmodellen und identifizierte damit ein wirksameres therapeutisches Ziel.