Longevity & AgingFrühzeitige Behandlung von Schlafapnoe kann das Parkinson-Risiko um 31 % senken
Eine Analyse von über 11 Millionen US-Veteranen ergab, dass obstruktive Schlafapnoe (OSA) das Risiko, an Parkinson (PD) zu erkranken, unabhängig von anderen Faktoren um 92 % erhöht – im Vergleich zu Personen ohne OSA. Veteranen mit OSA entwickelten innerhalb von 6 Jahren 1,61 zusätzliche PD-Fälle pro 1.000 Personen. Entscheidend ist, dass Veteranen, die innerhalb von 2 Jahren nach der OSA-Diagnose eine CPAP-Therapie begannen, eine um 31 % geringere PD-Inzidenz aufwiesen als unbehandelte OSA-Patienten. Der Zusammenhang blieb auch nach Bereinigung um BMI, Gefäßerkrankungen, psychiatrische Erkrankungen, Medikamente und Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen bestehen. Weibliche Veteranen zeigten ein stärkeres Risikosignal für den Zusammenhang zwischen OSA und PD. Schwere OSA war mit einem früheren Auftreten und einer höheren kumulativen PD-Inzidenz verbunden als leichte OSA. Diese Ergebnisse legen nahe, dass OSA ein veränderbarer Risikofaktor für PD ist und eine frühzeitige CPAP-Einleitung neuroprotektiv wirken könnte.