Cancer ResearchPressemitteilung

Verstecktes Hormonungleichgewicht könnte erklären, warum Blutdruckmedikamente versagen

Eine neue Studie zeigt, dass 27 % der Patienten mit therapieresistenter Hypertonie erhöhte Cortisolwerte aufweisen, die die Wirkungslosigkeit der Medikamente erklären könnten.

Montag, 6. April 2026 20 Aufrufe
Veröffentlicht in ScienceDaily Cancer
Article visualization: Hidden Hormone Imbalance May Explain Why Blood Pressure Medications Fail

Zusammenfassung

Eine bahnbrechende US-Studie zeigt, dass mehr als jeder vierte Mensch mit therapieresistentem Bluthochdruck erhöhte Cortisolwerte aufweist – ein verstecktes Hormonungleichgewicht, das erklären könnte, warum Standardmedikamente versagen. Die MOMENTUM-Studie testete über 1.000 Patienten und stellte fest, dass 27 % an Hypercortisolismus litten – weit mehr als bisher erwartet. Diese Entdeckung könnte die Behandlung der fast 10 Millionen Amerikaner revolutionieren, deren Blutdruck trotz mehrerer Medikamente gefährlich hoch bleibt. Die Identifizierung und Behandlung einer übermäßigen Cortisolproduktion könnte diesen Patienten endlich Linderung verschaffen.

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Detaillierte Zusammenfassung

Bluthochdruck, der nicht auf Medikamente anspricht, kann eine verborgene Ursache haben: erhöhte Cortisolspiegel. Die wegweisende MOMENTUM-Studie untersuchte 1.086 Patienten mit therapieresistenter Hypertonie in 50 US-amerikanischen medizinischen Zentren und stellte fest, dass 27 % an Hypercortisolismus litten – einem Zustand, bei dem der Körper übermäßige Mengen des Stresshormons Cortisol produziert.

Dieser Befund ist bedeutsam, da therapieresistente Hypertonie fast 10 Millionen Amerikaner betrifft, deren Blutdruck trotz der Einnahme von drei oder mehr Medikamenten gefährlich erhöht bleibt. Diese Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Herzinsuffizienz, was eine wirksame Behandlung für Langlebigkeit und gesunde Lebensspanne unerlässlich macht.

Die Studie verwendete einen einfachen Dexamethason-Suppressionstest zur Messung der Cortisolspiegel. Die Forscher stellten fest, dass Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion häufiger erhöhte Cortisolwerte aufwiesen. Darüber hinaus hatten etwa 20 % der Teilnehmer einen primären Hyperaldosteronismus (übermäßige Aldosteronproduktion) und 6 % wiesen beide Hormonstörungen auf.

Diese Entdeckung eröffnet neue Therapiewege für therapieresistente Hypertonie. Durch die Identifizierung und Behandlung eines zugrunde liegenden Hypercortisolismus können Ärzte Patienten möglicherweise endlich zu einer Blutdruckkontrolle verhelfen, wenn Standardtherapien versagen. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass ein Cortisol-Screening zur Routine für Patienten werden sollte, deren Hypertonie nicht auf konventionelle Behandlungen anspricht – mit dem Potenzial, die Krankheitsverläufe von Millionen Menschen zu verbessern, die mit diesem lebensbedrohlichen Zustand kämpfen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • 27% of treatment-resistant hypertension patients have elevated cortisol levels
  • Simple dexamethasone suppression test can identify hypercortisolism in these patients
  • Patients with reduced kidney function show higher likelihood of elevated cortisol
  • 6% of resistant hypertension patients have both cortisol and aldosterone excess
  • Cortisol screening may explain why standard blood pressure medications fail

Methodik

Dies ist ein Forschungsnachrichtenbericht von ScienceDaily über die MOMENTUM-Studie, die vom Mount Sinai und anderen medizinischen Zentren durchgeführt wurde. Bei der Studie handelt es sich offenbar um eine groß angelegte Beobachtungsstudie mit robuster Methodik, an der 1.086 Teilnehmer aus 50 Zentren beteiligt waren.

Studienlimitierungen

Der Artikel enthält keine Angaben zu Behandlungsergebnissen bei Patienten mit festgestelltem Hyperkortisolismus oder zu Langzeit-Follow-up-Daten. Die spezifischen Kriterien für resistente Hypertonie sowie die Wirksamkeit kortisolzielgerichteter Behandlungen werden in dieser Nachrichtenzusammenfassung nicht vollständig beschrieben.

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