Longevity & AgingPhosphatreiche Ernährung verursacht Bluthochdruck durch Eingriff in die Wachstumsfaktorsignalwege des Gehirns
Forscher der UT Southwestern stellten fest, dass eine hohe Phosphatzufuhr über die Nahrung das knochenabgeleitete Hormon FGF23 erhöht, das die Blut-Hirn-Schranke überquert und den Fibroblasten-Wachstumsfaktorrezeptor 4 (FGFR4) im Hirnstamm aktiviert. Diese zentrale Signalübertragung führt zu einer Überaktivierung des sympathischen Nervensystems und übermäßigen Blutdruckreaktionen während körperlicher Belastung. In Rattenmodellen normalisierten sich diese kardiovaskulären Reaktionen durch eine Blockade von FGFR4 im Gehirn – nicht jedoch durch eine periphere Blockade. Die Erkenntnisse offenbaren einen neuartigen, gehirnvermittelten Mechanismus, der Phosphatzusätze in verarbeiteten Lebensmitteln mit Bluthochdruck verbindet, und haben potenzielle Auswirkungen auf die Millionen von Menschen, die sich phosphatreich ernähren.